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Bankkonten und Zahlungsanbieter anbinden

Mit der Banksynchronisierung lassen sich Transaktionen automatisch vom Bankkonto direkt in das System übertragen. So werden manuelle Importe überflüssig und die Grundlage für eine automatisierte Buchhaltung geschaffen.
13. April 2026 durch
Bankkonten und Zahlungsanbieter anbinden
rivecon GmbH, Nadja David

Die Verknüpfung von Bankkonten startet direkt in der Buchhaltungs-App über einen intuitiven Assistenten. Dabei lassen sich nahezu alle Banken in Deutschland, Europa und weltweit über eine Suchfunktion finden und anbinden. Der Prozess ist darauf ausgelegt, Journale für Bank- oder Kreditkartenkonten schnell und ohne technische Hürden anzulegen.

Um die Verbindung herzustellen, nutzt das System spezialisierte Zwischenanbieter wie Enable Banking, Salt Edge oder Ponto. Diese Anbieter haben die Aufgabe, die Schnittstellen zu den tausenden verschiedenen Bankinstituten zu pflegen. Während Enable Banking und Salt Edge oft kostenfrei zur Verfügung stehen, ist Ponto ein kostenpflichtiger Dienst, der jedoch für spezielle Anbindungen – wie beispielsweise American Express (Amex) – notwendig sein kann.


Sicherheit durch zertifizierte Schnittstellen

Ein zentraler Aspekt der Banksynchronisierung ist die Datensicherheit. Moderne Anbindungen basieren in Europa auf der PIS/AIS-Schnittstelle (PSD2). Im Gegensatz zum veralteten „Screen Scraping“, bei dem Webseiten ausgelesen wurden, erfolgt hier ein offizieller und verschlüsselter Datenaustausch.

Der Prozess ist für Nutzer transparent:

  1. Nach der Auswahl der Bank im System erfolgt eine Weiterleitung zur offiziellen Webseite des Kreditinstituts.
  2. Dort loggst du dich mit deinen gewohnten Zugangsdaten ein und autorisierst den Datenaustausch.
  3. Du legst fest, welche spezifischen Unterkonten mit dem System synchronisiert werden sollen.
  4. Die Autorisierung ist in der Regel für 90 Tage gültig und kann jederzeit vor Ablauf manuell verlängert werden.

Automatischer Abruf und manuelle Alternativen

Nach der erfolgreichen Verknüpfung erfolgt der Datenabruf vollautomatisch, meist ein- bis zweimal täglich. Das System holt aktuelle Zahlungsein- und ausgänge ab und stellt sie im jeweiligen Journal zur Abstimmung bereit. In der Konfiguration lässt sich zudem eine E-Mail-Adresse hinterlegen, um Benachrichtigungen zu erhalten, falls eine Verbindung neu autorisiert werden muss.

Sollte eine Bank oder eine Kreditkarte – wie viele deutsche Visa-Karten – aktuell keine direkte Schnittstelle unterstützen, bietet sich der manuelle Import an. Hierbei lädst du den Kontoauszug einfach als Datei (z. B. CSV oder XML) hoch. Die Software liest die Daten aus und erkennt Transaktionen ähnlich zuverlässig wie bei der Online-Synchronisierung.

Verwaltung der Verbindungen

Für eine präzise Kontrolle bietet der Entwicklermodus eine detaillierte Übersicht aller aktiven Online-Synchronisierungen. Hier können eingerichtete Verbindungen zu Anbietern wie PayPal, Stripe oder klassischen Banken eingesehen, zurückgesetzt oder gelöscht werden.

Die Banksynchronisierung bildet damit das Rückgrat für ein effizientes Finanzwesen. Sie stellt sicher, dass alle Kontobewegungen zeitnah im System landen, was wiederum die Voraussetzung für eine zeitnahe Bankabstimmung und ein funktionierendes Mahnwesen ist.

Im Video Schritt für Schritt erklärt 

Damit du dir das Ganze auch live ansehen kannst, haben wir den Prozess in einem Video festgehalten. Darin zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du dein Bankkonto suchst, den passenden Anbieter auswählst und die erste Synchronisierung startest.



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